Quiz H.B.

Kleines Quiz zur reformierten Identität in Österreich

Um die Fragen zu beantworten, klicken Sie bitte auf a, b, oder c!
Bei richtigen Antworten erscheint „typisch reformiert

Frage 1: Welcher Reformator hat die Reformierte Kirche geprägt?

a) Luther
b) Ulrich Zwingli, Johannes Calvin, Heinrich Bullinger
c) Alle Reformatoren, auch die Täufer (Toleranz)

Frage 2: Was ist ein Kirchengebäude?

a) Gotteshaus
b) Gottesdienststätte
c) Versammlungsort der Gemeinde

Frage 3: Gehören zu einem Gottesdienstraum kultische Geräte und Einrichtungsgegenstände?

a) Nein.
b) Altar, Altarbild, Kreuz, Kerzen.
c) Altar, Reliquie, Altarbild, Tabernakel, ewiges Licht, Heiligenbilder.

Frage 4: Soll es in der Kirche Bilder geben?

a) Ja, denn sie helfen, die biblische Botschaft zu verdeutlichen und zu verstehen.
b) Nein, denn sie lenken von der Verkündigung der biblischen Botschaft ab (Bilderverbot).
c) Ja, aber nur ein Altarbild.

Frage 5: Nach welcher Ordnung soll der Gottesdienst ablaufen?

a) Nach der weltweit festgelegten Ordnung.
b) Nach der landeseinheitlichen Ordnung.
c) Nach örtlichen Traditionen.

Frage 6: Soll das gottesdienstliche Leben durch ein „Kirchenjahr“ geordnet sein?

a) Ja, für jeden Tag.
b) Nein, nur für besondere Feiertage.
c) Ja, für alle Sonn- und Feiertage.

Frage 7: Sollen sich die biblischen Predigttexte im Sonntagsgottesdienst nach einer bestimmten Ordnung richten?

a) Für jeden Sonn- bzw. Feiertag des Kirchenjahres soll es empfohlene Texte geben.
b) Der Predigttext soll sich nach einem aktuellen Thema richten.
c) Freie Textwahl durch den Prediger oder die Predigerin.

Frage 8: Wie oft soll die Gemeinde Abendmahl feiern?

a) Viermal im Jahr.
b) Jeden großen Feiertag und an einem Sonntag im Monat.
c) Jeden großen Feiertag und möglichst jeden Sonntag.

Frage 9: Ist ein Gottesdienst ohne Abendmahl „nur“ ein Wortgottesdienst?

a) Ja, denn das Abendmahl (Eucharistie) ist das Herzstück des Gottesdienstes.
b) Nein, aber eigentlich sollte jeder Gottesdienst mit dem Abendmahl verbunden sein.
c) Nein, denn Predigt und Abendmahl sind zwei gleichwertige Gottesdienstformen.

Frage 10: Welches Brot soll als Abendmahlsbrot verwendet werden?

a) Gewöhnliches Brot.
b) Hostie.
c) Mazzes.

Frage 11: Wie ist Christus in der Abendmahlsfeier gegenwärtig?

a) Die Elemente Brot und Wein verwandeln sich in Leib und Blut Jesu Christi (Transsubstantiation).
b) Leib und Blut Jesu Christi sind während des Abendmahlsfeier gegenwärtig (Konsubstantiation).
c) Brot und Wein/ Traubensaft sind Zeichen für die Gegenwart Jesu Christi.

Frage 12: Wer darf am Abendmahl teilnehmen?

a) Nur Getaufte.
b) Nur die Mitglieder der eigenen Kirche.
c) Alle, die die Einladung Jesu Christi zum Abendmahl annehmen.

Frage 13: Auf welche Weise ist die Bibel als Wort Gottes zu verstehen?

a) Jedes Wort der Bibel ist von Gott eingegeben.
b) Wort Gottes ist alles, was mit dem Erlösungswerk Jesu Christi zu tun hat.
c) Die biblischen Bücher Alten und Neuen Testaments sind durch ihre Entstehungszeit geprägt, Gott spricht uns aber auch heute durch sie an.

Frage 14: Wie ist das Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament?

a) Das Neue Testament und das Alte Testament sind gleichwertig.
b) Das Neue Testament steht über dem Alten Testament.
c) Das Alte Testament ist die Judenbibel, das Neue die Christenbibel.

Frage 15: Wie sollen wir mit Bekenntnisschriften umgehen?

a) Sie wurden in der Reformationszeit abgeschlossen und dürfen nicht verändert werden.
b) Sie dürfen durch Neuinterpretation verändert werden.
c) Das Bekenntnis immer wieder neu zu formulieren ist eine ständige Aufgabe.

Frage 16: Wie soll man Bekenntnisschriften verstehen?

a) Wortwörtlich.
b) Man soll sie kritisch lesen und immer wieder an der Bibel überprüfen.
c) Als Kampfschrift gegen andere Kirchen.

Frage 17: Was folgt daraus, dass Jesus Christus der alleinige Herr der Kirche ist?

a) Der Papst als Stellvertreter Christi ist Oberhaupt der Kirche.
b) Christus wird durch alle Christen und Christinnen vertreten (presbyterial-synodale Ordnung).
c) Wem der Geist die Eingebung gibt, der bestimmt, was zu geschehen hat.

Frage 18: Welchen Stellenwert hat die Organisation der Kirche?

a) Sie ist den geistlichen Belangen untergeordnet.
b) Sie ist sichtbarer Ausdruck ihres Glaubens.
c) Sie ist nebensächlich.

Frage 19: Welcher Begriff ist typisch für Ihre Kirche?

a) Gehorsam.
b) Allein durch Glauben.
c) Verantwortung für die Welt.

Frage 20: Wann soll die Kirche Widerstand leisten?

a) Wenn die Verkündigung des Evangeliums behindert wird.
b) Schon wenn Menschenrechte verletzt werden.
c) Die Kirche soll leiden, aber nicht Widerstand leisten.

Frage 21: Wie ist das Verhältnis zwischen Pfarrgemeinde und Landeskirche?

a) Es soll eine weltweite Organisation geben, deren Anweisungen von allen Pfarrgemeinden und Diözesen befolgt werden müssen.
b) Die Gemeindeautonomie hat Vorrang.
c) Die Kirchenleitung steht über den Pfarrgemeinden.

Frage 22: Was will Gott durch sein Wort bewirken?

a) Die Bekehrung des Einzelnen.
b) 'Dass der Mensch in Christus seinen gnädigen Gott erkenne.'
c) Die Welt nach Gottes Willen zu gestalten.

Frage 23: Wie soll das Verhältnis zwischen Kirche und Politik gestaltet werden?

a) Um der Nächstenliebe willen muss die Kirche politische Verantwortung übernehmen.
b) Die Kirche soll sich nicht in die Politik einmischen. Nur der einzelne Christ/ die einzelne Christin soll sich politisch engagieren
c) Kirche und Welt haben je ihre eigenen Gesetze, die nicht vermischt werden dürfen.

Frage 24: Welche Einstellung hat die Kirche zur Homosexualität?

a) Praktizierte Homosexualität ist Sünde.
b) Homosexuelle dürfen in der Kirche nicht diskriminiert werden.
c) Die kirchliche Segnung von homosexuellen Paaren ist möglich.

Frage 25: Warum sollen wir gute Werke tun?

a) Um in den Himmel zu kommen.
b) Aus Dankbarkeit für das Erlösungswerk Jesu Christi.
c) Im Gehorsam gegen Gottes Gebote.